Reichstein Medaille

Ein erklärtes Ziel der SGPhW ist die aktive Förderung der Pharmazeutischen Wissenschaften, das heisst auch: Öffentlich anerkennen. Zu diesem Zweck wurde von dem Schweizer Künstler Willy Engel, Thun, im Auftrag unserer Gesellschaft die Reichstein-Medaille kreiert.

Diese wertvolle Medaille soll an die Verdienste des Schweizer Chemikers und Nobelpreisgewinners Tadeus Reichstein erinnern.

Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir diese Auszeichnung an zwei weitere Schweizer Nobelpreisgewinner verleihen konnten, obwohl unsere Anerkennung
gleichermassen für verdiente nichtakademische Persönlichkeiten in der Schweiz und dem Ausland gilt.
Wir hoffen, dass wir unsere kleine Galerie der Reichstein-Preisträger noch um viele verdiente Persönlichkeiten erweitern können. 

  • Prof. Dr. William I. Higuchi

    Preisträger des jahres 1997

    Prof. Dr. William I. Higuchi ist Professor für Pharmazie und Pharmazeutische Chemie and der Universität von Utah. Er hat über 100 Doktoranden betreut und ist weltweit bekannt als Autor von mehr als 400 wissenschaftlichen Artikel und Buchkapiteln, als Herausgeber des Fachmagazins "International Journal of Pharmaceutics und seine führende Rolle auf dem Gebiet der Wirkstoffreisetzung. Dr. Higuchi ist durch seinen bedeutenden wissenschafltichen Beitrag hinsichtlich der Entwicklung mechanistischer Modelle biologisch relevanter Prozesse weltweit bekannt.

    Weiter Informationen: http://www.lipocine.com/ | http://www.bioscience.utah.edu/

  • Prof. Dr. Rolf Zinkernagel

    Presiträger des Jahres 1997

    Professor für experimentelle Immunologie an der Universität Zürich und Direktor des gleichnamigen Instituts wurde im Jahre 1996, gemeinsam mit dem australischen Immunologen Peter Doherty, mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Ihre Entdeckung, wie das Immunsystem virusinfizierte Zellen erkennt, ist für die klinische Medizin von grosser Bedeutung. Ihre Erkenntnisse erlauben der Pharmazeutischen Wissenschaft die Entwicklung völlig neuer Impfstoffe.

    Weitere Informationen: http://www.immunology.uzh.ch/index.html

  • Prof. Emeritus Dr. Richard R. Ernst

    Preisträger des Jahres 2000

    Prof. Emeritus Dr. Richard R. Ernst erhielt 1991 den Chemie-Nobelpreis für seine einzigartige Verbesserung der Kernspintomographie (NMR), die damit zu einem bedeutenden diagnostischen Werkzeug der Medizin wurde. Nach seiner Promotion bei der ETH in Zürich im Jahre 1962, arbeitete er fünf Jahre in Kalifornien, kehrte 1972 zur ETH Zürich zurück und erhielt seine volle Professur beim Polytechnischen Institut im Jahre 1976. 

    Weitere Informationen: http://www.chab.ethz.ch/ | http://www.boston.com/globe/search/stories/nobel/1991/1991g.html

  • Werner Glatt

    Preisträger des Jahres 2002

    Ehrenpräsident und Firmengründer der Glatt Industriegruppe, wurde ausgezeichnet für seine langjährigen Verdienste als Unternehmer und seine Kooperation mit Universitäten zur Förderung der Pharmazeutischen Wissenschaften.

  • Jean-Pierre Lorent

    Preisträger des Jahres 2005

    Zum ersten Male wurde die Reichstein-Medaille für überragende Verdienste in pharmazeutischen Dienstleistungen verliehen. J.P. Lorent's ausserordentliches Lebenswerk bestand in der Umsetzung der Ideen der Gründungsväter des Schweizer Toxikologischen Informationszentrums, welches heute international für seinen kostenlosen Service für jedermann anerkannt ist und seit seiner Gründung geholfen hat, zahlreiche Menschenleben zu retten.
    Diesen hervorragenden Ruf hat das Tox Center nicht zuletzt dem in seiner Art sehr bescheidenen, aber auch zielstrebig und hart arbeitendem J.P. Lorent zu verdanken.