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Tadeus Reichstein starb am 1. August 1996, kurz nach seinem 99.Geburtstag.
Von 1938 bis 1950 war er Leiter des Pharmazeutischen Instituts und von 1946 bis 1960 Leiter des Instituts für Organische Chemie, beides an der Universität Basel.
Während seiner wissenschaftlichen Laufbahn wurde er mit vielen Ehrungen und  Auszeichnungen bedacht.
Für die Isolation, Strukturerkennung und Synthese wichtiger Hormone der Nebennierenrinde erhielt er 1950 den Nobelpreis für Medizin, den er mit den amerikanischen Wissenschaftlern Edward. C. Kendall und Philip S. Hench teilte.
In einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom 23. Juli 1997, anlässlich seines 100. Geburtstages, wurde auf ein Interview mit Tadeus Reichstein Bezug genommen, in dem er betonte, dass die grössten Ehrungen, die er je in der Schweiz erhalten habe, die Verleihung des Marcel Benoist Preises in 1948 und die Schaffung der Reichstein-Medaille für besondere Verdienste in den pharmazeutischen Wissenschaften, durch die SGPhW, gewesen seien.
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